Romantischer als de Sade, surrealer als Proust und furchtloser als Kafka, so in etwa ließe sich Tolya Glaukos´ "Die Junggesellenmaschine" einfassen. Die drei Erzählungen bedienen sich verschiedener Genres, kommen aber immer auf ihr Hauptmotiv zurück: Die Liebe samt ihren Unwägbarkeiten und Hindernissen.
Während sich in der ersten Geschichte Stephan und Luisa in der Wüstenstadt Moh´yirah begegnen, ist das Motiv in der Zweiten ins Gegenteil verkehrt: Hier dominiert das Verschwinden, das Sich-Verlieren. In der titelgebenden dritten Erzählung schließlich ist jede Flucht unmöglich. In kurzen, oft abgehackten Sätzen entfaltet sich ein Alptraumszenario - aus dem kein Erwachen möglich ist.



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